Wie schreibe ich richtig aus?

Wer Fördermittel vom Staat in Anspruch nehmen will, muss Beschaffungen unter Einhaltung des Vergaberechts durchführen. Das gilt sowohl für private als auch für öffentliche Schulträger. Wer sich nicht ans Vergaberecht hält, riskiert selbst noch Jahre später die Rückforderung von Zuwendungsmitteln infolge von Nachprüfungsverfahren.

Als Vergaberecht bezeichnet man sämtliche Rechtsgrundlagen, Vorschriften, Verordnungen und Gesetze, die bei der Vergabe von Aufträgen, bei der Beschaffung von Dienstleistungen oder beim Einkauf von Produkten beachtet werden müssen. Hierzu gehören u.a.

  • das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB 4.Teil)
  • die Vergabeverordnung (VgV)
  • die Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) und
  • die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB)

Hinzu kommen in aller Regel auch noch die haushaltsrechtlichen Bestimmungen der Gemeinden bzw. Kommunen.

Wir unterstützen Sie bei der Vergabe!

Schulträger, die richtig ausschreiben wollen, sollten sich unbedingt beraten und begleiten lassen, um alle gedanklichen Prüfungsschritte durchzugehen und Klarheit über die Grundsätze bei Vergaben im Ober- oder Unterschwellenbereich zu erfahren. Die Wahl der richtigen Vergabeverfahrens hängt nämlich nicht nur vom geschätzten Auftragswert ab, sondern auch von diesen Faktoren

  • persönlicher Anwendungsbereich
  • sachlicher Anwendungsbereich
  • Erreichen von Schwellenwerten
  • Vorliegen eines Ausnahmetatbestands

 

Neben den ganzen vergaberechtlichen Aspekten muss auch die Leistungs­beschreibung dem Grundsatz der Neutralität entsprechen. Hier können wir Sie als externer Planer und Berater ebenfalls unterstützen.